Initiative Wissen

Ausgabe 2  |  Mai 2015

ATTRAKTIVITÄT UND DAS POTENZIAL MITARBEITER

Attraktiver Arbeitgeber / Redaktion Nicola Knoch
„Der Mitarbeiter als wichtiges Potenzial für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.“

Was genau macht einen Arbeitgeber attraktiv? Wie finden Unternehmen Mitarbeiter, die zum Unternehmen passen? Und was müssen Unternehmen tun, um auch langfristig für Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben?

Was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht – dazu gibt es bereits eine Vielzahl von unterschiedlichen Studien. Und gleichzeitig keine Standardantwort. Viele unterschiedliche Faktoren wie Branche, Anforderungsprofil für die Mitarbeiter, Unternehmensstandort, Alter der Mitarbeiter usw. spielen bei der Antwort eine Rolle.
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Eine angemessene Bezahlung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes waren lange Zeit ausschlaggebende Argumente – die heute nicht mehr ausreichen. Themen wie eine sinnvolle Tätigkeit, Wertschätzung, Mitarbeiterentwicklung, soziales Engagement des Unternehmens oder Vertrauen in die Arbeitsbeziehung gewinnen immer mehr an Bedeutung, wenn sich Bewerber für ein Unternehmen entscheiden. Die Grundlage für gegenseitiges Vertrauen ist der ehrliche und offene Umgang damit wer, man ist und was man kann. Auch von Seiten des Arbeitgebers. Fragen wie – Was macht uns als Unternehmen aus? Welche Werte vertreten wir als Unternehmen? Wo und wie zeigt sich das konkret? – sollte ein Unternehmen beantworten können, um auch für die kommenden Generationen attraktiv zu bleiben. Ein Unternehmen, das weiß, für welche Werte es steht, kann diese konkret sichtbar machen und gibt damit sowohl den Mitarbeitern wie auch potenziellen Bewerbern eine echte Orientierung.

Das Thema Wertschätzung beispielsweise kann zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten einen Ausdruck finden, im Zielgespräch mit den Mitarbeitern ebenso wie im Vorstellungsgespräch mit potenziellen Mitarbeitern. Ein Bewerber, der sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlt, trägt dieses Gefühl weiter, egal, ob er die Stelle am Ende antritt oder nicht.<br/> Im Gegensatz dazu werden sich die Mitarbeiter eines Unternehmens, das von Wertschätzung spricht und nach dem Prinzip handelt „nicht kritisiert ist genug gelobt“, schwer tun, diese Nachricht zu entschlüsseln.

Ein Unternehmen, das tut, was es sagt, hat nicht nur loyale Mitarbeiter, sondern findet auch in Zukunft Menschen, die zum Unternehmen passen.

PLASSON – UNTERNEHMEN UND PHILOSOPHIE

Plasson GmbH / Sandro Eller-Vainicher
„Der Mitarbeiter als wichtiges Potenzial für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.“
Die ersten Aktivitäten, aus der die heutige PLASSON GmbH in Deutschland hervorging, erfolgten 1978 mit der Einführung der PLASSON Klemmfittings. Der Ursprung dieser Produkte ist zurückzuführen auf die Gründung der PLASSON Ltd. in Israel im Jahre 1964.

PLASSON zählt mit seinen weltweiten Produktionsstandorten und Vertriebsgesellschaften zu den Marktführern der Branche und bietet innovative und anwendungsfreundliche Produktlösungen zum Verbinden von Rohrleitungen aus Kunststoff im Gas-, Wasser, Abwasser- und Industrierohrleitungsbau: Elektroschweißfittings aus PE, Klemm- und Steckfittings aus PP, Klebefittings aus PVC. Darüber hinaus findet der Anwender Speziallösungen wie Wasserzählerschächte, Reparaturkupplungen sowie zahlreiche Sonderbauteile.

Die Vorteile, die PLASSON bietet, liegen auf der Hand: ein sehr breites und sehr tiefes Produktprogramm, Vollsortiment, Nischenlösungen, eigene Entwicklung und eigene Produktion.

Das stetige Wachstum der PLASSON GmbH in den letzten 37 Jahren ist aber letztendlich auch auf eine Unternehmensstrategie zurückzuführen, die eindeutig und immer auf die Marktbedürfnisse abgestimmt war: flächendeckender Außendienst ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern, ein sehr hohes Serviceniveau, höchste Flexibilität und größtmögliche Schnelligkeit.

Nach der Unternehmensphilosophie „Mensch – Produkt – Service“ handeln alle Mitarbeiter bei PLASSON: Der Mensch, ganz gleich in welcher Funktion, steht in jeder Beziehung an erster Stelle. Die Zufriedenheit der Kunden macht den Unternehmenserfolg aus. Deshalb definiert sich PLASSON als serviceorientiertes Dienstleistungsunternehmen, das seinen Kunden mit hochwertigen Produkten, aber auch mit Rat und Tat jederzeit zur Seite steht.

Die Ausrichtung auf den Menschen, egal ob Mitarbeiter, Kunde oder Geschäftspartner, ist Grundlage jeder unternehmerischen Entscheidung bei PLASSON. Dabei nimmt die PLASSON GmbH ihre gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst: Die Ausbildung und Weiterbildung junger Menschen im eigenen Unternehmen, Angebot von Praktikumsplätzen für Schüler und Studenten, die Unterstützung karitativer Einrichtungen und Kultur-Sponsoring sind nur einige Beispiele. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt aber im Verantwortungsbewusstsein für persönliche Belange der Mitarbeiter. Letztendlich ist man bei PLASSON davon überzeugt, dass man nur mit zufriedenen und motivierten Mitarbeitern, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, seinen Kunden erstklassige und vor allem nachhaltige Leistungen bieten kann.

KUNDENMAGAZINE – GRENZEN UND MÖGLICHKEITEN

Seit Herbst 2013 ist Herr Fabian Felbick als Student bei der HTI Gienger KG in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg. Dort belegt er den Bachelor-Studiengang "Unternehmens-Kommunikation und Journalismus". Im Rahmen seiner Tätigkeit bei der HTI befasste er sich jüngst mit dem Thema "Corporate Publishing". Seine Beschäftigung mit den Grenzen und Möglichkeiten von Kundenmagazinen führte im 2. Semester zu einer Seminararbeit. In ihr ergänzen sich theoretische Grundlagen aus der Wissenschaft mit einem Praxisbeispiel, für das sich das Kundenmagazin "Sprachrohr" der HTI als ideal erwies.

Download:
Fabian Felbick – Grenzen und Möglichkeiten von Kundenmagazinen (PDF)