Newsletter_Initiative_Wissen

Ausgabe 2 | März 2021

Newsletter_Initiativen_Homeoffice2
Liebe Partner der Initiative Wissen,
liebe Leserinnen und Leser,


die Corona Pandemie wirkt antreibend auf die Digitalisierung, gerade beim Thema Homeoffice ist das deutlich sichtbar geworden. Was früher noch als Ausnahme galt, ist heute für viele Büroangestellte zur Pflicht geworden. Bereits um die 40 % der Beschäftigten haben seit Beginn der Pandemie angefangen im Homeoffice zu arbeiten. (Quelle: Studie Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Man spart sich den Arbeitsweg, kann ortsunabhängig arbeiten und ist meist sogar produktiver. Jeder Fünfte würde laut einer Studie umziehen, wenn die Arbeit größtenteils im Homeoffice möglich wäre. Ob nun mehr Platz für weniger Geld, näher an Verwandten oder sogar ins Ausland, wäre durch die Arbeit im Homeoffice möglich.
Dadurch sind nicht nur Beruf- und Privatleben besser vereinbar, sondern auch die Wohnsituation in den Innenstädten würde sich entspannen. Auch Unternehmen würden dadurch Ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen und somit Fachkräfte an sich binden.

Was für die einen so wie die perfekte Lösung klingt, ist für andere jedoch alles andere als wünschenswert. Trotz der vielen positiven Wirkungen belegen Studien, dass es auch Risiken zum Thema Homeoffice gibt.
Wo fängt die Arbeit an und wo hört sie auf?
Die Trennung von Arbeits- und Privatleben wird schwieriger, die fehlende Kommunikation zu Vorgesetzten sowie Kollegen*innen und der Stress setzen vielen Angestellten enorm zu. Vielen fehlt der soziale Kontakt, um produktiv und kreativ arbeiten zu können.

Ob sich Mitarbeiter*innen während der Zeit im Homeoffice wohlfühlen, hängt auch erheblich davon ab wie das Unternehmen das Arbeiten im Homeoffice durch organisatorische Maßnahmen unterstützt. Diese Erkenntnisse wurden von Experten des IZA (Institut Arbeit und Qualifikation), des ZEW (Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung GmbH und des IZA (Institut of Laber Economics) überprüft.

Auch wenn viele Unternehmen bereits gute Lösungen gefunden haben um die Arbeit im Homeoffice so sinnvoll wie möglich zu gestalten, haben einige Branchen dennoch Schwierigkeiten. Eine Pflicht, die Machbarkeit mobiler Arbeit zu prüfen, wäre für viele Beschäftigte schonmal ein guter Ansatz.

Unser Buchtipp für Sie:
„Erfolgreicher, produktiver und stressfreier von zu Hause arbeiten? https://homeofficesurvivalguide.com/

Ihre
Katrin Bacher
Redaktion Initiative Wissen

MailPoet