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Ausgabe 7 | Mai 2019

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Wie können wir Kohlendioxid einsparen? Mit dieser Frage begaben sich Studierende des Masterstudiengangs „Energiemanagement und Energietechnik“ sowie des Bachelorstudiengangs „Angewandte Ingenieurwissenschaften“ auf die Suche nach Röttenbach. Dort ist die Initiative CO2 zu Hause, die durch das Handelshaus HTI Gienger ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, Experten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zu vernetzen, um Ideen zur Kohlendioxidreduktion auszutauschen. Zunächst wurden die Studierenden von Horst Hampl begrüßt, der die Wichtigkeit von Neugier, Kreativität und Mut unterstrich, denn nur mit diesen Fähigkeiten könne man kohlendioxidfreie Welten entdecken.

Mit einem herzlichen „Grüezi miteinander“ führte der Schweizer Mark Ackermann von dem Unternehmen Grundfos die Studierenden in die faszinierende Welt der Pumpen ein. Er verriet den Zuhörern die professionellen Kniffe eines Insiders, um Pumpen bestmöglich zu optimieren und ihren Hunger nach Strom zu bändigen. An einem Pumpendemonstrationsstand konnten die Gäste dann das theoretische Wissen direkt in die Tat umsetzen. Die Studierenden waren begeistert von der Möglichkeit, mit einer Pumpen-App das Energiesparpotenzial der Aggregate zu bestimmen.

Wie Rohrsysteme sicher, einfach und effizient für Heizungs-, Abwasser- und Nahwärmesysteme montiert werden können, erläuterte Frank Börstler von der Firma Victaulic in seiner Präsentation. Der besondere Clou des Systems ist, dass auf herkömmliche und aufwendige Rohrverbindungsmethoden wie das Schweißen verzichtet werden kann. Am Ende hatte Frank Börstler für die Studierenden dann auch noch eine Aufgabe vorbereitet. Sie sollten in möglichst kurzer Zeit eine hydraulische Rohrleitungsbrücke bauen und testen. Das studentische Team löste diese sehr anspruchsvolle Aufgabe im Team mit Bravour.

Eine gelungene Überraschung hatte Horst Hampl mit der Referentin Stefanie Pillhofer von der Firma Max Bögl Wind AG für das Auditorium vorbereitet. Als Absolventin der Hochschule Ansbach stellte sie der nachfolgenden Studierendengeneration die Wasserbatterie der Zukunft vor. Mit diesem in der Entstehung befindlichen Projekt erhoffen sich die Akteure eine betriebssichere Stromversorgung aus Wind und Sonne. Das Pilotprojekt in Gaildorf wird durch Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Höhe von 7,15 Millionen Euro unterstützt.

Mit der Besichtigung des riesigen Lagers des Handelszentrums und der Beschreibung des dynamischen Lagermanagements beendete Horst Hampl den aufschlussreichen Tag für die Ansbacher. Abschließend sprach er ihnen Zuversicht und Mut zu, mit ihrem Know-how neue Wege zur Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen zu beschreiten.

Prof. Dr.-Ing. Jörg Kapischke/Hochschule Ansbach
Masterstudiengang „Energiemanagement und Energietechnik“
Bachelorstudiengang „Angewandte Ingenieurwissenschaften“
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